Stuttgart

Wohnungsauflösung Stuttgart

Alle wichtigen Informationen über Wohnungsauflösungen in Stuttgart

Eine Wohnungsauflösung ist ein umfangreiches Unternehmen. Denn es geht hier um mehr als einen Umzug. Eine Wohnungsauflösung ist die komplette Auflösung eines Haushalts inklusive Keller und Nebenräumen mit der Besonderheit, dass der Wohnungsinhaber anschließend keinen eigenen Haushalt mehr führt – zumindest nicht mehr in Deutschland. Die häufigsten Anlässe für eine Wohnungsauflösung in Stuttgart sind der Todesfall, der Umzug in ein Pflege- oder Altenheim, die Zwangsräumung einer Wohnung und eine Auswanderung.


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Wohnungsauflösungen: Erben müssen schnell handeln

Verantwortlich für die Wohnungsauflösung aufgrund eines Todesfalls sind die Erben des Verstorbenen. Denn ein Erbe übernimmt nicht nur das Vermögen des Erblassers, sondern auch dessen vertragliche Verpflichtungen. Dazu gehört auch der Mietvertrag. Weil der Erbe weiterhin die Miete zahlen muss, liegt es in seinem Interesse, das vertragliche Verhältnis zum Vermieter möglichst schnell zu beenden. Deshalb vollziehen sich die meisten Wohnungsauflösungen in Stuttgart unter einem gewissen Zeitdruck. Es ist daher wichtig, alle erforderlichen Arbeiten im Zusammenhang mit einer Wohnungsauflösung sorgfältig zu planen. Professionelle Hilfe ist dabei sehr nützlich.

Demografie und Haushaltsgrößen: Faktoren für den Anstieg der Wohnungsauflösungen in Stuttgart

Die Menschen werden älter, die Haushalte werden kleiner. Dieser Trend lässt sich in ganz Deutschland feststellen. Stuttgart bildet hier keine Ausnahme. Gut 600.000 Menschen leben in der Hauptstadt Baden-Württembergs. Sie verteilen sich auf etwa 324.000 einzelne Haushalte. Nach Angaben des Statistischen Amts der Landeshauptstadt Stuttgart ergab sich für das Jahr 2017 folgendes Bild:

  • Single-Haushalte: 168.000
  • 2-Personen-Haushalte: 85.000
  • 3-Personen-Haushalte: 34.000
  • 4-Personen-Haushalte: 26.000
  • Haushalte mit 5 und mehr Personen: 12.000

Die durchschnittliche Haushaltsgröße hat sich in den letzten gut 20 Jahren kontinuierlich verringert: von 1,98 im Jahr 1995 auf 1,87 im Jahr 2017. Diese Entwicklung wird vom demografischen Wandel noch verstärkt: Während im Jahr 1990 ca. 48.000 Menschen 75 Jahre oder älter waren, waren es im Jahr 2017 schon fast 60.000 (Quelle: Statistisches Amt Stuttgart). Gerade die Überalterung der Bevölkerung wirkt sich auf die Anzahl der Wohnungsauflösungen in Stuttgart aus.

Die Konsequenz aus diesen Zahlen ist klar: Je mehr Menschen in Single-Haushalten leben und je älter diese Menschen sind, umso wahrscheinlicher sind Wohnungsauflösungen. Wer umzieht, nimmt normalerweise viele Möbel und andere Gegenstände aus dem alten Haushalt mit. Wenn aber immer mehr ältere Menschen nach ihrem Tod oder wegen eines Umzugs in ein Altersheim einen 1-Personen-Haushalt hinterlassen, muss dieser komplett aufgelöst werden. Sie hinterlassen keinen Partner oder Familienmitglieder, die den Haushalt weiterhin bewohnen.


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Abfall muss getrennt werden

Wohin mit den Sachen, die bei einer Haushaltsauflösung nicht mehr verwertet werden können? Müll ist nicht gleich Müll. Der Abfall muss einer umweltgerechten Entsorgung zugeführt werden. Auf der offiziellen Website der Stadt gibt es ein praktisches Abfall-ABC, das schnell und einfach den richtigen Entsorgungsweg für jede Art von Abfall aufzeigt. So gibt es in Stuttgart zum Beispiel das Wertstoffmobil, das den Bewohnern der Landeshauptstadt eine bürgernahe Möglichkeit zur umweltschonenden Abgabe von Sondermüll wie Batterien, Elektro-Kleingeräten, Kabeln, CDs und DVDs, aber auch Altkleidern bietet.

Wohnungsauflösung Stuttgart

Sperrige Gegenstände gehören auf den Sperrmüll

Für Sperrmüll gilt die Faustregel: Sperrmüll ist alles, was zu groß für die Tonne ist. Es versteht sich von selbst, dass bei nahezu jeder Wohnungsauflösung Sperrmüll anfällt. Die Stadt bietet für jeden Stuttgarter Haushalt zweimal pro Kalenderjahr die Möglichkeit, den Sperrmüll kostenlos abholen zu lassen. Aufträge hierzu können auch online abgegeben werden. Innerhalb von drei bis sechs Wochen werden die zu entsorgenden Gegenstände an einem bestimmten Termin abgeholt. Der Sperrmüll muss bis 6:45 Uhr an einer Straße bereitgestellt werden, die von einem Sperrmüllfahrzeug gut zu erreichen ist. Wenn es besonders schnell gehen soll, fällt für Express-Sperrmüll eine Gebühr an. Sperrige Gegenstände können natürlich auch direkt auf den Stuttgarter Wertstoffhöfen abgeliefert werden.

Parkverbot beantragen

Der Abtransport von Müll, Sperrmüll oder Gegenständen an andere Orte sollte möglichst an einem Tag erfolgen. Denn in diesem Fall kann man ein Parkverbot bei der Stadt Stuttgart beantragen, um sicherzugehen, dass am Räumungstag stets Platz für einen Lkw oder Transporter vorhanden ist. Das Amt für öffentliche Ordnung stellt für die Beantragung eines Parkverbots ein Online-Formular zur Verfügung.

Wohnungsauflösung in Eigenregie oder professionelle Hilfe?

Do it yourself – eine Wohnungsauflösung lässt sich selbstverständlich auch ohne professionelle Hilfe erledigen. Insbesondere Haftungsfragen können hier jedoch zu einem teuren Problem werden. Häufig entstehen durch Unachtsamkeit von Laien kostspielige Schäden, für die Haftpflichtversicherungen nicht einspringen. Denn Gefälligkeitsverhältnisse beinhalten regelmäßig einen Haftungsausschluss. Der Verantwortliche für die Wohnungsauflösung muss im schlimmsten Fall hohe Schäden ausgleichen. Seriöse Umzugsunternehmen haben nicht nur den Vorteil, dass sie ausgebildetes Personal beschäftigen. Sie weisen auch ausreichende Haftpflichtversicherungen aus. Wer sich an Profis wendet, ist deshalb bei einer Wohnungsauflösung in Stuttgart immer auf der sicheren Seite.

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